DISCOVER ROME
Entdecke ein anderes Rom!


 
  NEWS
 
  SEHENSWERTES
 
  FREIZEIT
 
  WISSENSWERTES
 
  LINKS
 
 
  IMPRESSIONEN
 
  GÄSTEBUCH
 
  FORUM
 
  IMPRESSUM
 
  HOME
 
  EMAIL
 




Sepolcro di Marco Virgilio Eurisace

Der gute Marco Virgilio Eurisace war ein Bäcker, der im antiken Rom mit seinen Backwaren ein Vermögen verdient hat. Um seinen Reichtum zum Ausdruck zu bringen, lies er für sich und seine Frau Atistia ein Grab direkt vor die Porta Maggiore, das Große Stadttor, bauen.
Die Hauptfassade des Grabes, welche vermutlich das Ehepaar zeigte, ist nicht erhalten. Die kreisrunden Öffnungen an den anderen Seiten stellen vermutlich Öfen zum backen von Brot dar.

Adresse: Piazzale Labicano (Porta Maggiore) (E8)
Verkehrsmittel: Straßenbahnlinien 3, 5, 14 und 19, Trenino (Ferrovia Laziali - Pantano Borghese) Haltestelle Porta Maggiore

oben

Torrione/Torraccio

Das Mausoleum lag auf Höhe der zweiten Meile an der Via Prenestina. Der Mauerring mit seinen 41 Metern Durchmesser, welcher heute noch sichtbar ist, war vermutlich urspünglich mit einem Erdhügel gefüllt, welcher bepflanzt war. Es ist nicht genau bekannt, wann das Mausoleum erbaut wurde (zwischen dem ersten Jahrhundert v. Chr. und dem ersten Jahrhundert n. Chr.), noch wer dort beerdigt war.

Adresse: Via Prenestina (E9)
Verkehrsmittel: Straßenbahnlinien 5, 14, 19

oben

Colombario Neroniano di Largo Preneste

Colombario Neroniano di Largo Preneste Dieses Grab aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. befand sich auch schon damals an einer Straßenkreuzung. Ursprünglich war es zweistöckig, der obere Raum existiert nicht mehr, er wurde durch den Bau des Daches im 18. Jahrhundert zerstört. Vermutlich wurde das Grab damals in einer anderen Funktion (als Stall?) verwendet.






Adresse: Largo Preneste (E10)
Verkehrsmittel: Straßenbahn 5, 14, 19, Bus 409

oben

Colombario di Via Olevano Romano

Die Grabkammer befindet sich direkt an der Kreuzung der beiden Straßen, am östlichen Ende des Parks der Villa Gordiani. Sie wurde um Christi Geburt herum angelegt und bis ins Jahr 60 n. Chr. verwendet, wie eine Inschrift belegt.

Öffnungszeiten: Die Besichtigung der Grabkammer ist möglich, muss jedoch telefonisch mit de Sovrintendenza Comunale (Tel 06 67 10 38 19) abgesprochen werden.
Adresse: Via Prenestina/Via Olevano Romano (E11)
Verkehrsmittel: Straßenbahn 5, 14, 19

oben

Torre dell'Angelo

Torre dell'Angelo Das Grab besteht aus drei übereinanderliegenden Räumen, von welchen der untere, halb unterirdische, die eigentliche Grabkammer ist. Im oberen Raum wurden die Beerdigungsriten ausgeführt. Das Grab stammt aus dem zweiten Jahrhundert n. Chr.
Im Mittelalter wurde das Grab in einen Wachturm umgewandelt. 1966 wurden während Restaurierungsarbeiten allerdings alle Spuren dieses Turms beseitigt.
Der Name des Grabes/Turms (Engelsturm) kommt von einem Bild in einem der Räume, welches vermutlich den Erzengel Michael abbildet.




Adresse: Via Latina 53/55 (G8)
Verkehrsmittel: Bus 360

oben

Ipogeo di Trebio Giusto

Die Grabkammer aus dem 4. Jahrhundert wurde 1910 entdeckt. Begraben wurde dort Trebio Giusto, vermutlich ein Bauunternehmer. Die Wandbemalungen, für welche dieses Grab bekannt ist, zeigen ihn in verschieden Phasen seines Lebens, während verschiedener Aktivitäten. Dies ist außergewöhnlich, normalerweise werden in Grabkammern christliche Symbole dargestellt.

Öffnungszeiten: Besichtigung auf Anfrage bei der Soprintendenza Archeologica di Roma (Tel. 06 48 80 856)
Adresse: Via G. Mantellini 13 (G8)
Verkehrsmittel: Bus 87

oben

Ipogeo di Via Dino Compagni

Die vier Grabkammern aus dem 4. Jahrhundert wurden 1955 bei Bauarbeiten entdeckt und leider auch beschädigt. Es handelt sich um vier eigentständige private Grabkammern, die erst später miteinander verbunden wurden. Besonders auffällig sind die zahlreichen Gemälde, welche die Wände verzieren. Auf ihnen werden vor allem biblischen Szenen dargestellt, z.B. der Fall von Adam und Eva, Noah, Daniel in der Löwengrube, etc.

Öffnungszeiten: Besichtigung auf Anfrage bei Prontifica Commissione di Archeologia Sacra (Tel. 06 44 56 610) mögklich
Adresse: Via Latina 258
Verkehrsmittel: Bus 87, 628

oben

Tombe di Via Latina

Tombe di Via Latina In einem schönen Park liegen entlang eines original erhaltenen, 450 m langen Abschnitts der antiken Via Latina mehrere, zum Teil exzellent erhaltene Gräber aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. Die bekanntesten sind das Sepolcro Barberini, das Sepolcro dei Valeri und die Tomba dei Pancrazi, sowie das Sepolcro dei Calpurni. Einige der Gräber bestehen aus verschiedenen Räumen, welche übereinander angeordnet und teilweise zugänglich sind. Darüber hinaus gibt es auch noch unterirdische Grabräume, welche aber anscheinend nicht zugänglich sind.
Neben den antiken Gräbern wurden bei Ausgrabungen auch noch die Reste einer antiken Villa entdeckt. Ebenso wurde die Reste der Basilica di S. Stefano, unter Papst Leo I im 4. Jahrhundert erbaut, entdeckt.

Öffnungszeiten: Der Park ist wegen Restaurationsarbeiten geschlossen, Führungen können unter 06- 70 04 261 oder 06-70 08 416 (Fax) gebucht werden.
Adresse: Via dell'Arco di Travertino 151 (H10)
Verkehrsmittel: Metro A Haltestelle Arco di Travertino und dann zu Fuß, Bus 660, 663, 664 765

oben

Sepolcro di Via Bisignano

Dieses Grab wurde lange Zeit für einen römischen Tempel gehalten, den der Fortuna Muliebre. Laut der Legende hat an diesem Ort ein Führer eines Stammes, der gegen Rom ziehen wollte, seine Mutter und seine Frau getroffen, welche ihm von dieser Tat abhielten.
Das Grab hat eine quadratische Grundfläche mit einer Seitenlänge von 6,20m und bestand aus zwei Räumen, vonon der untere die eigentliche Grabkammer war. Es stammt vermutlich aus der zweiten Hälfte des 2. Jahrhunderts n. Chr. und wurde in vielen Gemälden und Zeichnungen seit der Renaissance abgebildet.

Öffnungszeiten: Besichtigung ohne Probleme möglich
Adresse: Via Appia Nuova/Via Bisignano
Verkehrsmittel: Bus 654, 663, 664

oben

Monte del Grano

Das Mausoleum, 12 Meter hoch und 45 Meter im Durchmesser, ist heute komplett unter einem Erdhügel in einem kleinen Park neben dem Casale del Quadraro versteckt. Seine Außenhülle hat das Grabmal komplett verloren, sie wurde 1387 zur Gewinnung von Baumaterial "demontiert".
Die innere Struktur ist aber noch komplett erhalten. Ein 21 Meter langer Gang führt zur Grabkammer, welche einen Durchmesser von 10 Metern hat. Ursprünglich befanden sich hier zwei übereinanderangeordnete Räume, die Zwischendecke ist allerdings eingestürzt. Das Mausoleum ist das drittgrößte in Rom, nach dem des Hadrian (auf welchem die Engelsburg steht) und dem des Augustus.
Um das Jahr 1500 herum wurde auf dem Erdhügel über dem Mausoleum ein Wachturm errichtet, der Torre del Quadraro, welcher bei einem Unwetter im Jahr 1910 einstürzte. Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Mausoleum als Schutzkammer vor Bombadierungen genutzt. Hier findet man einen Querschnitt durch das Mausoleum.

Öffnungszeiten: Zutritt auf Anfrage möglich: Tel. 06 67 10 20 70, Fax 06 68 92 115
Adresse: Piazza dei Tribuni (G11)
Verkehrsmittel: Bus 502, 553, 657

oben

Catacombe di S. Sebastiano

Ein tolles Photo aus den Katakomben gibt es hier. Sie liegen im Park der Appia Antica.

Öffnungszeiten: 8.30 - 12.00 Uhr, 14.30 - 17.00 Uhr (im Sommer bis 17.30), sonntags und vom 10. November bis 10. Dezember geschlossen
Eintritt: Euro 5,00
Adresse: Via Appia Antica 136 (H8)
Verkehrsmittel: Bus 660

oben

Catacombe di S. Callisto

Gegen Ende des 2. Jahrhunderts n. Chr. begann man mit dem Graben dieser Anlage. In mehreren Stockwerken befinden sich etwa 170.000 Grabstellen; 20 km des Gangsystems sind bis jetzt wissenschaftlich untersucht worden. Die erhaltenen Fresken stellen einen Übergang zwischen der römisch-heidnischen und der frühchristlichen Malerei dar.
Die Katakomben sind benannt nach dem Priester Kalixtus, im Jahr 217 dann selbst Papst, welcher der Verwalter der Grabanlagen war. Auch diese Katakomben befinden sich im Park der Appia Antica.

Öffnungszeiten: 8.30 - 12.00 Uhr, 14.30 - 17.00 Uhr (im Sommer bis 17.30), mittwochs und im Februar geschlossen
Eintritt: Euro 5,00
Adresse: Via Appia Antica 110 (H8)
Verkehrsmittel: Bus 118, 660

oben

Piramide di Gaio Cestio

Piramide Piramide Piramide
Nein, dieses Foto wurde nicht in Ägypten aufgenommen: Die Cestius-Pyramide stellt ein weiteres, wenn auch für Rom eher außergewöhnliches Grabmal dar, das des Gaius Cestius, der u.a. Volkstribun im 1. Jahrhundert vor Christus war. Er wurde im Jahr 12 v.Chr. in der Pyramide bestattet. Sie hat eine Grundfläche von 22 x 22 Metern und ist 27 m hoch. Angeblich war die Spitze einst mit Gold überzogen. Die Pyramide wurde in späteren Jahrhunderten in die Aurelianische Mauer einbezogen, was man auf den Fotos gut erkennen kann.
Nebenan befinden sich die Porta S. Paolo und der Protestantische Friedhof, auf welchem unter anderem August Goethe, Sohn des berühmten Dichters, und die Briten Keats und Shelley begraben liegen.

Adresse: Piazzale Ostiense
Verkehrsmittel: Metro B Haltestelle Piramide, Straßenbahnlinie 3

oben