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Kirchen, Konvente und Pilgerstätten

Rom ist die Hauptstadt der Christenheit und daher findet man im historischen Zentrum kaum eine Straße ohne ein Kirchengebäude. Aber auch außerhalb der Mauern befinden sich wichtige Kirchen, wie z.B. drei der sieben Pilgerkirchen. Neben "regulären" Kirchen befinden sich auch verschieden Wallfahrtsorte in Rom, die hier ebenfalls aufgelistet werden.

Basilica di S. Lorenzo fuori le Mura

San Lorenzo fuori le Mura S. Lorenzo ist eine der sieben Pilgerkirchen Roms, neben S. Giovanni in Laterano, S. Pietro, S. Paolo fuori le Mura, S. Maria Maggiore, S. Croce in Gerusalemme und S. Sebastiano. Beim Besuch dieser sieben Kirchen können Gläubige die Vergebung ihrer Sünden gewinnen.
Die Kirche entstand im 4. Jahrhundert n. Chr., wie bei den meisten Kirchenbauten jener Zeit hatte auch hier Kaiser Konstantin die Finger im Spiel. Über die Jahrhunderte hinweg entstand der heutige Kirchenbau, der aus der Zusammenlegung zweier sich mit der Apsis zugewandten Kirchen entstand. Leider wurde das Gebäude im zweiten Weltkrieg stark beschädigt. Was wir heute bewundern können - das hohe und breite Mittelschiff und die schmalen Seitenschiffe, welche der frühchristlichen Form der Basilika folgen - ist der Wiederaufbau der Basilika, welcher dem Vorbild von 1864 folgte.
Rechts von der Basilika befindet sich der Eingang zum wirklich schönen Hauptfriedhof von Rom, dem Campo Verano.

Adresse: Piazzale del Verano (D9)
Verkehrsmittel: Straßenbahnlinie 3, 19

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Basilica di S. Paolo fuori le Mura

San Paolo fuori le Mura S. Paolo fuori le Mura - Sankt Paul außerhalb der Mauern - ist eine der vier Patriarchalbasiliken und der sieben Pilgerkirchen in Rom. Bis zum Bau des Peterdoms war sie die größte Kirche der Christenheit: der fünfschiffige Innenraum ist 131m lang, 65m breit und 29m hoch!
Seit dem ersten Jahrhundert v. Chr. wird an dieser Stelle, wo das Grab Paulus vermutet wird, eben jener verehrt. Kaiser Konstantin lies dann im 4. Jahrhundert eine Kirche erbauen, welche später durch eine Basilika ersetzt wurde. Das heutige Gebäude ist eine relativ freie Rekonstruktion dieser Basilika, welche 1823 abbrannte.
Besonders bemerkenswert an dem Komplex sind der Vorhof mit der Heiligen Pforte (rechts), der einfach unglaublich beeindruckende Innenraum und der Kreuzgang, der zwischen 1205 und 1241 von den Vassalletti gebaut wurde. Im Innenraum befinden sich die Medaillons aller Päpste seit Petrus.

Adresse: Via Ostiense (H6)
Verkehrsmittel: Metro B Haltestelle S. Paolo

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Basilica di S. Agnese fuori le Mura

Die Heilige Agnes war eine Märtyrerin, die die Ehe mit einem Heiden ausschlug und den Märtyrertod vorzog. Ihr zu Ehren gibt es zwei Kirchen in Rom: S. Agnese an der Piazza Navona und eben S. Agnese fuori le Mura.
Im 4. Jahrhundert lies die Tocher Kaiser Konstantins, Costanza, über dem Grab der Hl. Agnes eine Basilika erbauen, welche später (7. Jahrhundert) durch eine andere, die heutige, ersetzt wurde. 16 antike Säule tragen das Mittelschiff mit seiner schönen Holzdecke aus dem 17. Jahrhundert. Unter der Kirche befinden sich Katakomben aus dem 3. und 4. Jahrhundert, welche einen Besuch wert sind.

Adresse: Via Nomentana 364 (C9)
Verkehrsmittel: Bus

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Santuario della Nostra Signora di Fatima

Santuario della Nostra Signora di Fatima 1917 erschien im portugiesischen Fatima drei jungen Mädchen die Jungfrau Maria und vertraute ihnen ein wichtiges, aus drei Teilen bestehendes, Geheimnis an. Das Geheimnis, welches die Voraussage von wichtigen Ereignissen beinhaltete, durfte nur dem Papst in Rom verraten werden. Mittlerweile sind alle drei Teile bekannt, der zweite Teil, z.B., sagte den Ausbruch des zweiten Weltkrieges voraus.
Die Pilgerkirche wurde 1970 vom Architekten Lorenzo Monardo errichtet, zu Ehren dieser Geschehnisse. Warum sie in Rom steht, weiß ich allerdings nicht.
Nebenan befindet sich das hübsche mittelalterliche Viertel S. Vittorino.

Adresse: S. Vittorino (d9)
Verkehrsmittel: Eisenbahnlinie FM2 bis Lunghezza, von dort Bus 042 bis S. Vittorino

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Santuario del Divino Amore

Im Jahr 1740 ereignete sich hier ein Wunder: ein Pilger wurde von wilden Hunden angefallen und von der Jungfrau Maria gerettet. Man fing an, an diesen Ort zu pilgern. Eine Kirche wurde erbaut und eine Grotte mit einer Marienstatue wurde eingerichtet.
Papst Johannes Paul II beschloss, diesen Ort anstelle der Basilika von S. Sebastiano, in den Pilgerrundgang des Jahres 2000 (in jenem Jahr wurde sowohl das traditionelle Heilige Jahr als auch das 2000-jährige Bestehen des Christentums gefeiert) einzufügen. Daher wurde ein neues, großes Kirchengebäude gebaut, welches auch architektonisch interessant ist, das es so in den Hügel eingefügt wurde, dass das begrünte Dach quasi die Fortsetzung des Hügels darstellt. D.h., von der alten Kirche aus sieht man das neue Gebäude fast gar nicht.

Adresse: Via Ardeatina km 12 (f6)
Verkehrsmittel: Bus 218

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